B2B Marketing blog

Drei realistische Szenarien, bei der Entwicklung von internationalen Buyer Personas

Angenommen, Sie befinden sich in einer, dieser drei Situationen, was tun Sie?

  1. Sie arbeiten in Europa und Ihre Kollegen, aus der Zentrale in den USA, übergeben Ihnen eine Buyer Persona, damit Sie daran mitarbeiten. Was tun Sie?
  2. Sie wollen eine lokale Buyer Persona, zusammen mit Kollegen aus anderen Ländern entwickeln, die diese für ihre Region nutzen wollen. Wie kann man zusammenarbeiten und die effizient das Budget nutzen?
  3. Sie arbeiten in Europa und wollen Buyer Personas auf europäischer oder weltweiter Ebene entwickeln; aber wo sollen Sie beginnen?

Szenario 1: Die Persona des Hauptsitzes

Wenn Sie aus der Zentrale oder der Kooperationsabteilung eines anderen Landes eine Buyer Persona erhalten, um bei sich vor Ort daran mitzuarbeiten, können Sie diese nicht sofort nutzen. Sie müssen zunächst prüfen, ob diese Persona überhaupt mit Ihren örtlichen Kunden übereinstimmen.

Auf dem Bild unten, sehen Sie einen typisch englischen Frühstückstisch. Dieser sieht in Deutschland ganz anders aus. Auch ein Franzose isst zum Frühstück keine weißen Bohnen oder Würstchen. Da liegt es natürlich auf der Hand, dass Sie eine separate Buyer Persona für jedes Land benötigen, aber es kann manchmal schwierig sein, ein solches Projekt zu starten. Wie gehen Sie vor?

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Was ist zu tun: Erstellen Sie eine lokale Version einer gemeinsamen Buyer Persona.

Wie: Zusätzliche qualitative, örtliche Studien (Interviews).

Ergebnis: Einblick in lokale Informationsbedürfnisse und lokale Kaufgewohnheiten.

Szenario 2: Die Erstellung eines gemeinsamen europäischen Buyer Persona-Projekts.

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Marketing-Manager in den Niederlanden und Ihr Kollege, Marketing-Manager in Deutschland, bittet Sie um Mithilfe bei einem Buyer Persona-Projekt. Wie können Sie effizient zusammenarbeiten?

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Was ist zu tun: Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt. Beginnen Sie in einem Sektor, einigen Ländern oder Rollen.

Wie:

  • Mit einer europäischen und/oder weltweiten Studie
  • Zusätzlich eine lokale Studie
  • Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse

Ergebnis: Einblicke, die in jedem Land nützlich sind und in Zukunft weiter ausgebaut werden können.

Szenario 3: Internationale Buyer Personas, bei Null beginnen

Stellen Sie sich vor, Sie sind verantwortlich für die Vermarktung in einer großen Region, wie zum Beispiel auf europäischer oder weltweiter Ebene, und Sie wollen Buyer Personas entwickeln, die in verschiedenen Ländern und in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden können. Was sollten Sie dann tun?

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Was ist zu tun: Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt. Beginnen Sie in einem Sektor, einigen Ländern oder Rollen.

Wie:

  • Europäischen und/oder weltweite Studie
  • Zusätzlich eine lokale Studie
  • Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse

Ergebnis: Einblicke, die in jedem Land nützlich sind und in Zukunft weiter ausgebaut werden können.

Wie können Sie erfolgreich internationale Buyer Personas entwickeln?

  • Gewährleisten Sie die Unterstützung vom Management, Marketing und Vertrieb, innerhalb Ihres Unternehmens/der betroffenen Länder.
  • Entwickeln Sie nicht zu viele Buyer Personas gleichzeitig.
  • Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse (mischen dabei qualitative und quantitative Studien).
  • Personas fügen nur einen Mehrwert hinzu, wenn Sie sich die Zeit nehmen, um sie richtig zu entwickeln.
  • Passen Sie die Personas mit der Zeit an: Ihre Kunden entwickeln sich weiter.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg, bei der Entwicklung von internationalen Buyer Personas! Wussten Sie übrigens, dass qualitative Forschung die beste Art und Weise für ein Buyer Persona-Projekt ist? Dies kann schwierig sein, gehen Sie auf keinen Fall allein an eine quantitative Studie heran. Das liefert Ihnen kein korrektes Bild vom Kaufverhalten. Haben Sie noch Fragen dazu? Dann senden Sie doch eine E-Mail an: ingrid@spotonvision.com oder info@spotonvision.com

Möchten Sie mehr über internationale Buyer Personas erfahren? Dann schauen Sie sich bitte die Aufzeichnung unseres Webinars „buyer persona’s over de grens (Buyer Personas über die Grenzen hinaus)“ an.

Ingrid Archer

„Nur das Allerbeste für den Kunden“, steht täglich ganz oben auf meiner To-do-Liste.